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drücken doch die Metapher lieber haben. Es rühre wohldaher, weil es ein Beweis von Geistesstärke sei, das vorden Füssen Liegende zu überspringen und nach dem weitEntfernten zu greifen. Vier Fälle werden unterschieden:1. Von zwei belebten Dingen setzt man das eine für dasandere (»Scipio ist von Cato gewöhnlich ,angebellt' worden«,Hund für Mensch). 2. Unbelebtes für anderes UnbelebtesVerg. Aen. 11, 1: classi inmittit habenas. 3. Unbelebtesfür Belebtes, z. B. wenn Achill Ipxo? ’V/atojv genannt wird.4. Belebtes für Unbelebtes z. B. Cic. pro Lig. c. 3, 9: quidenim Tubero, tuus ille, destrictus in acie Pharsalica gladiusagebat ? cuius latus ille mucro petebat ? qui sensus eratarmorum tuorum? Aristot. Poetik c. 21 unterscheidet da-gegen: eine Metapher ist die Uebertragung eines Wortes,dessen gewöhnliche Bedeutung eine andere ist, entwedervon der Gattung auf die Art oder von der Art auf dieGattung oder von der Art auf die Art oder nach der Pro-portion 10 ). Uebertragung von der Gattung auf die Art z. B.»dort ruht mir das Schiff« « 185, denn im Ankerplatz seinist eine Art des Rühens. Von der Art auf die Gattung:»schon tausende von edlen Thaten hat Odysseus verrichtet«,tu 308 ■}[ 3ij ’JSuaosu? scrO-Xdt sopysv, denn die tausendesind viele, und der Dichter gebraucht hier jenen Ausdruckim Sinne »viele«. Von der Art auf die Art: »mit demErze das Leben wegschöpfend« und »mit dem unverwüst-lichen Erze wegschneidend«, hier steht wegschneiden fürschöpfen, dort schöpfen statt wegschneiden, beides sindArten des Wegnehmens. Nach der Proportion: »wie dasAlter zum Leben, so verhält sich der Abend zum Tage,also kann man den Abend das Alter des Tages nennen unddas Alter den Abend des Lebens«. Streng genommen,bleibt nur diese vierte Art übrig xorca zo dvdkoyov. Denndas Erste ist keine Metapher (das Ungenauere steht fürdas Genauere, nicht das Uneigentliche für das Eigentliche),die dritte Art ist nicht klar. Die zweite Art hat nur mitengeren und weiteren Begriffssphären eines Wortes zu thun.
10 ) o( 7 iö toü ysvous £711 eToo?, dnö toü efoou» l 7 ti fivot, izzo z'/j sloou;Itü eTooc, 7.0rr« t6 ctvcüoYOV [dann Homerstellen].