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ehernen; aber auch bei Prosodieen oder Päanen wurde ge-tanzt, Athen. XIV 631. Vom Hymnus im engeren Sinnewar der Tanz ausgeschlossen. Zum Dithyrambus getanzt,bezeugt Proclus Chrestom. Westph. p. 245; ebenfalls zu denSiegesgesängen (v. Anfang des I. pyth. Ep'inikions). Platosagt legg. VII p. 816: oXwc os ta&sy[6[xsvoc, eit’ sv mScucstc’ sv ois, rpuyiav ou itavu Sovaxo? xcTi enup-axt Ttapeyeadai■Käc. Aus dem Dithyramb ging der Tanz ins Drama über
[.], der Name öpx^axpo:. Die ältesten dramatischen
Dichter, Thespis, Pratinas, Karkinos, Phrynichos, heissen nachAristoteles (bei Athen. I 22) op^axat. Endlich begleitenauch hin und wieder die Schauspieler ihre Vorträge mitm imi schem Tanze. Hier und da wird es erwähnt, IokastePhoen. 316 TTspiyopsuoucJcc. Plutarch im Leben des Crassus [33]sagt, der Schauspieler Iason habe dv<xßax%siHavTa die Rolle derÄyaor; in den Bacchen gesungen. Euripides scheint dieSolotänze eingeführt zu haben. — Im Ganzen zwei Arten:entweder waren die Sänger auch die Tänzer, oder dieTänzer begleiteten mimisch den Gesang und das Spiel desSängers. Das Aeltere ist auch im Drama das Zusammen-singen und -tanzen; aber schon in der Blüthezeit derlyrischen und dramatischen Poesie war es so eingerichtet,dass der Chor zum Gesang des Vorsängers tanzte, alsoselbst nicht sang, oder nur an einzelnen Stellen mit einemZuruf in den Gesang des xoprpföc einfiel; von dem sagteman, er gehe im Gesang den andern voran, scapysi; soleitet Aristoteles den Ursprung der Tragödie ä.nh xtuvs;czpx6vx<uv xov otöupajxßov ab. So namentlich wurden dieHyporcheme vorgetragen; einer sang, der Chor uropxeLauBeim Partheneion des Alcman sang der Sänger selbst undfolgte beobachtend der Tanzbewegung der Jungfrauen. —Marschlieder (uiXoc spßaxVjptov) ausgebildet bei den Lake-dämoniern beim Ziehen in den Krieg; von da gingen siein die Festchöre über, Prozessionslieder vposoota oderirpöcjoooi. Von diesen Liedern ist einer der gebräuch-lichsten Marschrhythmen benannt, pu&poc ixpocJoSiaxo? odersvoiiXioc; am bekanntesten das Marschlied in der Tragödieund Komödie. Die Marschgedichte sind wohl häufig