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clie Jambyken). Zuerst kommt dieser Vortrag bei denJamben auf. Später wurde die TrapaxaxaXoy/j noch zu einemstarken Effektmittel, Arist. Probl. 19, 6; sie wurde an ge-wissen Stellen auch bei Gedichten, die zum Gesänge be-stimmt waren, verwendet und machte da einen tragischenEindruck. Auch unsre besten dramatischen Sänger sprechenmitunter ein entscheidendes Wort mitten aus dem Gesängeheraus; die Schröder-Devrient z. B. im Fidelio, wo siedem Tyrannen das Pistol vorhält und »noch einen Schrittund du bist — todt«; sie sprach dies letzte Wort miteinem schrecklichen Accente; es wirkt wie ein jähes Heraus-stürzen aus einer Sphäre in die andere, [R.] Wjagner],»Bestimmung der Oper«, Ges. Sehr. 9 p. 183 [3. Aufl.
р. 152]. — Die verschiedenen Vortragsweisen im Dramavereinigt: die Namen verraten es, hier ixpdXGyo? SHXoyoc,dort povipoia und axdaipa (sc. >xs Xr t ) , ebenso xa d~b av.r l vrfi.Lateinisch canticum, diverbium. Ritschl Rhein. Mus. 26, 231;Bergk Philolog. 31 p. 229. Es ergiebt sich der Vortragder TrapaxaxaXoYTj für ganze Scenen, eine Art Recitativ,auch für die Komödie, was Plutarch für die Tragödie be-zeugt. Plut. de mus. c. 28. Der Vortrag der Jamben desDialogs war von xpou'si? begleitet (nothwendig, um denRhythmus zu markiren). Zumal kommen Trimeter vor, diein melische Partieen eingelegt sind, Aesch. Agam. 1153,1176, und die also ganz gesungen wurden. Luc. de saltat.
с. 27 svi'oxe xal irspiaStuv x« lap-ßsC«. Gewiss erstreckte sich,
nach den Anzeichen der Handschriften, der Gesang nichtbloss auf die eigentlich lyrischen Partieen, sondern auchauf die stichisch wiederholten anapästischen, jambischen undtrochäischen Tetrameter. Einfach gesprochen die jambischenTrimeter; doch einzeln die Ueberschrift C über einer Dialog-scene des Trinummus. — Also das xotx3. aziyov und
das xaxa ou3xr ( [j,a unterscheiden sich nicht, als gesprocheneund gesungene Verse. Aristophanes bezeichnet 6 daktylischeVerse am Schlüsse der Frösche als piXoc; ein jambischesPhalloslied Ath. XIV 422 C als piXo? bezeichnet. DieBucolica des Virgil wurden auf der Bühne per cantores vor-getragen. Aristoph. Frieden v. 323, da sagt der Chor in