alte Poesie durch ihre Strophen hat; die »anreihende« Xi$isefpofiivTj vergleicht er mit den strophenlosen Compositionender neueren Dithyramben. Der Begründer der Periodik istThrasymachos, ihr Vollender Isocrates. Ueber seine PeriodenBlass II 147. Ausserordentliches Raffinement allmählich,auch im Unnatürlichen.
Musik erscheint durchaus als Melodie, mit der einmetrischer Text vorgetragen wird (nicht als Harmonie undBegleitung), f. . . .] Vielstimmigkeit unerhört; daswas die Griechen dpjxovta nennen, hat mit unsrer Harmonie-lehre nichts zu thun. Bis auf den heutigen Tag singen dieGriechen unisono; ihr einstimmiger Gesang machte esmöglich, dass der Text hervortrat; Plutarch nennt Melodieund Rhythmus die Zukost der Rede, Sympos. VII 8, 4.Grösse des Chors: der kyklische Chor des Dithyrambusbestand aus 50, der tragische aus 12, später 15, der komischeaus 24 Choreuten. Zur Begleitung dienten entweder Saiten-instrumente oder Blasinstrumente. [....] In der Regelführt das begleitende Instrument die Melodie aus; rpoayopoaä'Seiv oder «üXsTv. In Octaven begleiten jiocyaSfCeiv iv 8iäTraafüv.
Natürlich konnte bei der xpoöorc? und Hjv (uorjv (Er-finder ist Archilochus) der Virtuos sich zeigen 1 ). In derklassischen Zeit traten aber Dichter und Sängerhervor, die Flötenbläser erhielten bis auf Melanippides vomDichter den Lohn. [....] Der Eindruck der Flöte istnicht ^fhxöv, sondern öp'fiaatixov. Im Ganzen war das Gebietder Instrumente abgegrenzt, zu den apollinischen Festen dieLyra, zum Kulte der Cybele und des Dionysos die auXot,ebenso zu den Marschliedern; zu den Götterhymnen dieLyra. Doch viele Ausnahmen; die Kreter rückten unter demSpiel der xi&apa ins Feld. Prosodien mit Flöten, also auchdie näpooos der Tragödien, dann die Anapästen in der Para-base der Komödie, ebenso bei der Exodos der Tragödie.Die Threnoi werden häufig als lyrafeindlich bezeichnet.Agam. 990 ävsu Xopa? &p?jvoc ’Epivuoc. Oed. r. axovosaaa
’) [Hier ist mit späterer Hand der Satz, »sie gingen selbst zupolyphoner Begleitung- über«, getilgt.]