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Ihr guten Tänzer, nun ist alle Lust vorbei: Weinward Hefe, jeder Becher ward mürbe, die Gräberstammeln.
Ihr flogt nicht hoch genug: nun stammeln dieGräber „erlöst doch die Todten! Warum ist so langeNacht? Macht uns nicht der Mond trunken?“
Ihr höheren Menschen, erlöst doch die Gräber, wecktdie Leichname auf! Ach, was gräbt noch der Wurm?
Es naht, es naht die Stunde, —
— es brummt die Glocke, es schnarrt noch dasHerz, es gräbt noch der Holzwurm, der Herzenswurm.
Ach! Ach! Die Welt ist tief!
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6 .
Süsse Leier! Süsse Leier! Ich liebe deinen Ton,deinen trunkenen Unken-Ton! — wie lang her, wie fernher kommt mir dein Ton, weit her, von den Teichender Liebe!
Du alte Glocke, du süsse Leier! Jeder Schmerz rissdir in’s Herz, Vaterschmerz, Väterschmerz, Urväter-schmerz; deine Rede wurde reif, —
— reif gleich goldenem Herbste und Nachmittage,gleich meinem Einsiedlerherzen — nun redest du: dieWelt selber ward reif, die Traube bräunt,
— nun will sie sterben, vor Glück sterben. Ihrhöheren Menschen, riecht ihr’s nicht? Es quillt heimlichein Geruch herauf,
— ein Duft und Geruch der Ewigkeit, ein rosen-seliger brauner Gold-Wein-Geruch von altem Glücke,
V J
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