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Also sprach Zarathustra : ein Buch für alle und keinen
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von trunkenem Mitternachts-Sterbeglücke, wel-ches singt: die Welt ist tief, und tiefer als der Taggedacht!

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Lass mich! Lass mich! Ich bin zu rein für dich.Rühre mich nicht an! Ward meine Welt nicht ebenvollkommen?

Meine Haut ist zu rein für deine Hände. Lass mich,du dummer tölpischer dumpfer Tag! Ist die Mitternachtnicht heller?

Die Reinsten sollen der Erde Herrn sein, die Un-erkanntesten, Stärksten, die Mitternachts-Seelen, dieheller und tiefer sind als jeder Tag.

Oh Tag, du tappst nach mir? Du tastest nachmeinem Glücke? Ich bin dir reich, einsam, eine Schatz-grube, eine Goldkammer?

Oh Welt, du willst mich? Bin ich dir weltlich?

Bin ich dir geistlich? Bin ich dir göttlich? Aber Tagund Welt, ihr seid zu plump,

habt klügere Hände, greift nach tieferem Glücke,nach tieferem Unglücke, greift nach irgend einem Gotte,greift nicht nach mir:

mein Unglück, mein Glück ist tief, du wunder-licher Tag, aber doch bin ich kein Gott, keine Gottes-Hölle: tief ist ihr Weh.

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