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sieh zu, dass dir nicht noch ein schlimmerer Abendkommt!
Solchen Unstäten, wie du, dünkt zuletzt auch einGefängniss selig. Sahst du je, wie eingefangne Ver-brecher schlafen? Sie schlafen ruhig, sie geniessen ihreneue Sicherheit.
Hüte dich, dass dich nicht am Ende noch ein engerGlaube einfängt, ein harter, strenger Wahn! Dichnämlich verführt und versucht nunmehr Jegliches, daseng und fest ist.
Du hast das Ziel verloren: wehe, wie wirst dudiesen A^erlust verscherzen und verschmerzen? Damit— hast du auch den Weg verloren!
Du armer Schweifender, Schwärmender, du müderSchmetterling! willst du diesen Abend eine Rast undHeimstätte haben? So gehe hinauf zu meiner Höhle!
Dorthin führt der Weg zu meiner Höhle. Undjetzo will ich schnell wieder von dir davonlaufen. Schonliegt es wie ein Schatten auf mir.
Ich will allein laufen, dass es wieder hell um michwerde. Dazu muss ich noch lange lustig auf denBeinen sein. Des Abends aber wird bei mir — ge-tanzt!“ — —
Also sprach Zarathustra.
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