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Also sprach Zarathustra : ein Buch für alle und keinen
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Zu oft, wahrlich, folgte ich der Wahrheit dicht aufdem Fusse: da trat sie mir vor den Kopf. Manchmalmeinte ich zu lügen, und siehe! da erst traf ich dieWahrheit.

Zu Viel klärte sich mir auf: nun geht es michNichts mehr an. Nichts lebt mehr, das ich liebe, wiesollte ich noch mich selber lieben?

Leben, wie ich Lust habe, oder gar nicht leben:so will ichs, so wills auch der Heiligste. Aber, wehe!wie habe ich noch Lust?

Habe ich noch ein Ziel? Einen Hafen, nachdem mein Segel läuft?

Einen g'uten AVind? Ach, nur wer weiss, wohiner fährt, weiss auch, welcher Wind gut und sein Fahr-wind ist.

A\ 7 as blieb mir noch zurück? Ein Herz müde undfrech; ein unstäter Wille; Flatter-Flügel; ein zerbrochnesRückgrat.

Diess Suchen nach meinem Heim: oh Zarathustra,weisst du wohl, diess Suchen war meine Heimsuchung,es frisst mich auf.

AVo ist mein Heim? Darnach frage und sucheund suchte ich, das fand ich nicht. Oh ewiges Überall,oh ewiges Nirgendwo, oh ewiges Umsonst!

Also sprach der Schatten, und Zarathustras Gesichtverlängerte sich bei seinen Worten.Du bist meinSchatten! sagte er endlich, mit Traurigkeit.

Deine Gefahr ist keine kleine, du freier Geist undAA 7, anderer! Du hast einen schlimmen Tag gehabt:

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