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Also sprach Zarathustra : ein Buch für alle und keinen
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Sonderlich heutzutage, antwortete der freiwilligeBettler: heute nämlich, wo alles Niedrige aufständischward und scheu und auf seine Art hoffährtig: nämlichauf Pöbel-Art.

Denn es kam die Stunde, du weisst es ja, fürden grossen schlimmen langen langsamen Pöbel- undSklaven-Aufstand: der wächst und wächst!

Nun empört die Niedrigen alles Wolilthun und kleineAVeggeben; und die Überreichen mögen auf der Hut sein!

AA r er heute gleich bauchichten Flaschen tröpfelt ausallzuschmalen Hälsen: solchen Flaschen bricht manheute gern den Hals.

Lüsterne Gier, gallichter Neid, vergrämte Rach-sucht, Pöbel-Stolz: das sprang mir Alles ins Gesicht.

Es ist nicht mehr wahr, dass die Armen selig sind.

Das Himmelreich aber ist bei den Kühen.

Und warum ist es nicht bei den Reichen? fragteZarathustra versuchend, während er den Kühen wehrte,die den. Friedfertigen zutraulich anschnauften.

AA r as versuchst du mich? antwortete dieser. Duweisst es selber besser noch als ich. AVas trieb michdoch zu den Ärmsten, oh Zarathustra? AVar es nichtder Ekel vor unsern Reichsten?

vor den Sträflingen des Reichthums, welchesich .ihren Yortheil aus jedem Kehricht auf lesen, mitkalten Augen, geilen Gedanken, vor diesem Gesindel,das gen Himmel stinkt,

vor diesem vergüldeten verfälschten Pöbel,dessen A^äter Langfinger oder Aasvögel oder Lumpen-sammler waren, mit AVeibern willfährig, lüstern, ver-

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