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gesslich: — sie haben’s nämlich alle nicht weit zurHure —
Pöbel oben, Pöbel unten! Was ist heute noch„Arm“ und „Reich“! Diesen Unterschied verlernte ich,— da floh ich davon, weiter, immer weiter, bis ich zudiesen Kühen kam.“
Also sprach der Friedfertige und schnaufte selberund schwitzte bei seinen Worten: also dass die Kühesich von Neuem wunderten. Zarathustra aber sah ihmimmer mit Lächeln in’s Gesicht, als er so hart redete,und schüttelte dazu schweigend den Kopf.
„Du thust dir Gewalt an, du Berg-Prediger, wenndu solche harte Worte brauchst. Für solche Härtewuchs dir nicht der Mund, nicht das Auge.
Auch, wie mich dünkt, dein Magen selber nicht:dem widersteht all solches Zürnen und Hassen undÜberschäumen. Dein Magen will sanftere Dinge: dubist kein Fleischer.
Vielmehr dünkst du mich ein Pflanzler und Wurzel-mann. ATelleicht malmst du Körner. Sicherlich aberbist du fleischlichen Freuden abhold und liebst denPlonig.“
„Du erriethst mich gut, antwortete der freiwilligeBettler mit erleichtertem Herzen. Ich liebe den ILonig,ich malme auch Körner, denn ich suchte, was lieblichmundet und reinen Athem macht:
— auch was lange Zeit braucht, ein Tag- undMaul-Werk für sanfte Müssiggänger und Tagediebe.
Am weitesten freilich brachten es diese Kühe: dieerfanden sich das Wiederkäuen und In-der-Sonne-Liegen.
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