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Also sprach Zarathustra : ein Buch für alle und keinen
Entstehung
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29.

Warum so hart! sprach zum Diamanten einst dieKüchen-Kohle; sind wir denn nicht Nah-Verwandte?

Warum so weich? Oh meine Brüder, also frageich euch: seid ihr denn nicht meine Brüder?

Warum so weich, so weichend und nachgebend?Warum ist so viel Leugnung-, Verleugnung in euremHerzen? So wenig Schicksal in eurem Blicke?

Und wollt ihr nicht Schicksale sein und Unerbitt-liche: wie könntet ihr mit mir siegen?

Und wenn eure Härte nicht blitzen und scheidenund zerschneiden will: wie könntet ihr einst mit mir schaffen ?

Die Schaffenden nämlich sind hart. Und Seligkeitmuss es euch dünken, eure Hand auf Jahrtausende zudrücken wie auf Wachs,

Seligkeit, auf dem Willen von Jahrtausenden zuschreiben wie auf Erz, härter als Erz, edler als Erz.

Ganz hart ist allein das Edelste.

Diese neue Tafel, oh meine Brüder, stelle ich übereuch: werdet hart!

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30.

Oh du mein Wille! Du Wende aller Noth, du meineNothwendigkeit! Bewahre mich vor allen kleinen Siegen!

Du Schickung meiner Seele, die ich Schicksalheisse! Du In-mir! Über-mir! Bewahre und spare michauf zu Einem, grossen Schicksale!

V -- J

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