f .” \
Und deine letzte Grösse, mein Wille, spare dir fürdein Letztes auf, — dass du unerbittlich bist in deinemSiege! Ach, wer unterlag nicht seinem Siege!
Ach, wessen Auge dunkelte nicht in diesertrunkenen Dämmerung! Ach, wessen Fuss taumeltenicht und verlernte im Siege — stehen! —
•— Dass ich einst bereit und reif sei im grossenMittage: bereit und reif gleich glühendem Erze, blitz-schwangrer Wolke und schwellendem Milch-Euter: •—
— bereit zu mir selber und zu meinem verborgen-sten Willen: ein Bogen brünstig nach seinem Pfeile, einPfeil brünstig nach seinem Sterne: —
— ein Stern, bereit und reif in seinem Mittage,glühend, durchbohrt, selig vor vernichtenden Sonnen-Pfeilen: —
— eine Sonne selber und ein unerbittlicher Sonnen-Wille, zum Vernichten bereit im Siegen!
Oh Wille, Wende aller Noth, du meine Noth-wendigkeit! Spare mich auf zu Einem grossen Siege!-
Also sprach Zarathustra.
*
* *
^-
313