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Also sprach Zarathustra : ein Buch für alle und keinen
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gleich Dichtern hinke und stammle: und wahrlich, ichschäme mich, dass ich noch Dichter sein muss!

Wo alles Werden mich Götter-Tanz und Götter-Muthwillen dünkte, und die Welt los- und ausgelassenund zu sich selber zurückfliehend:

als ein ewiges Sich-fliehn und -Wiedersuchenvieler Götter, als das selige Sich-Widersprechen, Sich-Wieder-hören, Sich-Wieder-Zugehören vieler Götter:

Wo alle Zeit mich ein seliger Hohn auf Augen-blicke dünkte, wo die NothWendigkeit die Freiheit selberwar, die selig mit dem Stachel der Freiheit spielte:

Wo ich auch meinen alten Teufel und Erzfeindwiederfand, den Geist der Schwere und Alles, was erschuf: Zwang, Satzung, Noth und Folge und Zweckund Wille und Gut und Böse:

Denn muss nicht dasein, über das getanzt, hinweg-getanzt werde? Müssen nicht um der Leichten, Leichte-sten willen Maulwürfe und schwere Zwerge dasein?

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3 -

Dort wars auch, wo ich das WortÜbermenschvom Wege auflas, und dass der Mensch Etwas sei, dasüberwunden werden müsse,

dass der Mensch eine Brücke sei und keinZweck: sich selig preisend ob seines Mittags undAbends, als Weg zu neuen Morgenröthen:

das Zarathustra-Wort vom grossen Mittage, undwas sonst ich über den Menschen aufhängte, gleichpurpurnen zweiten Abendröthen.

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Nietzsche, Werke Band VI.

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