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Wahrlich, auch neue Sterne liess ich sie sehn sammtneuen Nächten; und über Wolken und Tag und Nachtspannte ich noch das Lachen aus wie ein buntes Gezelt.
Ich lehrte sie all mein Dichten und Trachten: inEins zu dichten und zusammen zu tragen, was Bruchstückist am Menschen und Räthsel und grauser Zufall, —
— als Dichter, Räthselrather und Erlöser des Zu-falls lehrte ich sie an der Zukunft schaffen, und Alles,das war —, schaffend zu erlösen.
Das Vergangne am Menschen zu erlösen und alles„Es war“ umzuschaffen, bis der Wille spricht: „Aber sowollte ich es! So werde ich’s wollen —“
— Diess hiess ich ihnen Erlösung, Diess allein lehrteich sie Erlösung heissen. — —
Nun warte ich meiner Erlösung —, dass ich zumletzten Male zu ihnen gehe.
Denn noch Ein Mal will ich zu den Menschen:unter ihnen will ich untergehen, sterbend will ichihnen meine reichste Gabe geben!
Der Sonne lernte ich das ab, wenn sie hinabgeht,die Überreiche: Gold schüttet sie da in’s Meer ausunerschöpflichem Reiclithume, —
— also, dass der ärmste Fischer noch mit goldenemRuder rudert! Diess nämlich sah ich einst und wurdeder Thränen nicht satt im Zuschauen. — —
Der Sonne gleich will auch Zarathustra untergehn:nun sitzt er hier und wartet, alte zerbrochne Tafeln umsich und auch neue Tafeln, — halbbeschriebene.
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