Alles bei ihnen redet, Alles rvird zerredet. Undwas gestern noch zu hart war für die Zeit selber undihren Zahn: heute hängt es zerschäbt und zernagt ausi den Mäulern der Heutigen.
Alles bei ihnen redet, Alles wird verrathen. Undwas einst Geheimniss hiess und Heimlichkeit tieferSeelen, heute gehört es den Gassen-Trompetern undandern Schmetterlingen.
Oh Menschenwesen, du wunderliches! Du Lärmauf dunklen Gassen! Nun liegst du wieder hinter mir:
— meine grösste Gefahr liegt hinter mir!
Im Schonen und Mitleiden lag immer meine grössteGefahr; und alles Menschenwesen will geschont undgelitten sein.
Mit verhaltenen Wahrheiten, mit Narrenhand und! vernarrtem Herzen und reich an kleinen Lügen des! Mitleidens: — also lebte ich immer unter Menschen.
Verkleidet sass ich unter ihnen, bereit, mich zuverkennen, dass ich sie ertrüge, und gern mir zuredend„du Narr, du kennst die Menschen nicht!“
Man verlernt die Menschen, wenn man unter Men-schen lebt: zu viel Vordergrund ist an allen Menschen,
— was sollen d a weitsichtige, weit-süchtige Augen!
Und wenn sie mich verkannten: ich Narr schontesie darob mehr als mich: gewohnt zur Llärte gegenmich und oft noch an mir selber mich rächend für dieseSchonung.
Zerstochen von giftigen Fliegen und ausgehöhlt,dem Steine gleich, von vielen Tropfen Bosheit, so sass
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