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Also sprach Zarathustra : ein Buch für alle und keinen
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Hier kommen alle Dinge liebkosend zu deinerRede und schmeicheln dir: denn sie wollen auf deinemRücken reiten. Auf jedem Gleichniss reitest du hierzu jeder Wahrheit.

Aufrecht und aufrichtig darfst du hier zu allenDingen reden: und wahrlich, wie Lob klingt es ihrenOhren, dass Einer mit allen Dingen gerade redet!

Ein Anderes aber ist Verlassensein. Denn, weisstdu noch, oh Zarathustra? Als damals dein Vogel überdir schrie, als du im Walde standest, unschlüssig, wohin?unkundig, einem Leichnam nahe:

als du sprachst: mögen mich meine Thiereführen! Gefährlicher fand ichs unter Menschen, alsunter Thieren: Das war Verlassenheit!

Und weisst du noch, oh Zarathustra? Als du aufdeiner Insel sassest,-unter leeren Eimern ein BrunnenWeins, gebend und ausgebend, unter Durstigen schen-kend und ausschenkend:

bis du endlich durstig allein unter Trunkenensassest und nächtlich klagtestist Nehmen nicht seligerals Geben? Und Stehlen noch seliger als Nehmen? Das war A^erlassenheit!

Und weisst du noch, oh Zarathustra? Als deinestillste Stunde kam und dich von dir selber forttrieb, alssie mit bösem Flüstern sprach:Sprich und zerbrich! als sie dir all dein Warten und Schweigenleid machte und deinen demüthigen Muth entmuthigte:Das war Verlassenheit!

Oh Einsamkeit! Du meine Heimath Einsamkeit!Wie selig und zärtlich redet deine Stimme zu mir!

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