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Also sprach Zarathustra : ein Buch für alle und keinen
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Abend! Oh Hafen auf hoher See! Oh Friede im Un-gewissen! Wie misstraue ich euch Allen!

Wahrlich, misstrauisch bin ich gegen eure tückischeSchönheit! Dem Liebenden gleiche ich, der allzu-sammtenem Lächeln misstraut.

Wie er die Geliebteste vor sich her stösst, zärtlichnoch in seiner Härte, der Eifersüchtige, also stosseich diese selige Stunde vor mir her.

Hinweg mit dir, du selige Stunde! Mit dir kammir eine Seligkeit wider Willen! Willig zu meinemtiefsten Schmerze stehe ich hier: zur Unzeit kamst du!

Hinweg mit dir, du selige Stunde! Lieber nimmHerberge dort bei meinen Kindern! Eile! und segnesie vor Abend noch mit meinem Glücke!

Da naht schon der Abend: die Sonne sinkt. Dahin mein Glück!

Also sprach Zarathustra. Und er wartete auf seinUnglück die ganze Nacht: aber er wartete umsonst.Die Nacht blieb hell und still, und das Glück selberkam ihm immer näher und näher. Gegen Morgen aberlachte Zarathustra zu seinem Herzen und sagte spöttisch:das Glück läuft mir nach. Das kommt davon, dass ichnicht den Weibern nachlaufe. Das Glück aber ist einW eib.

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