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Meine Vergangenheit brach ihre Gräber, manchlebendig begrabner Schmerz wachte auf—: ausgeschlafenhatte er sich nur, versteckt in Leichen-Gewänder.
Also rief mir Alles in Zeichen zu: „es ist Zeit!“
Aber ich — hörte nicht: bis endlich mein Abgrund sichrührte und mein Gedanke mich biss.
Ach, abgründlicher Gedanke, der du mein Gedankebist! Wann finde ich die Stärke, dich graben zu hörenund nicht mehr zu zittern?
Bis zur Kehle hinauf klopft mir das Herz, wennich dich graben höre! Dein Schweigen noch will michwürgen, du abgründlich Schweigender!
Noch wagte ich niemals, dich herauf zu rufen:genug schon, dass ich dich mit mir — trug! Noch warich nicht stark genug zum letzten Löwen-Ubermutheund -Muthwillen.
Genug des Furchtbaren war mir immer schon deineSchwere: aber einst soll ich noch die Stärke finden unddie Löwen-Stimme, die dich herauf ruft!
Wenn ich mich Dessen erst überwunden habe, dannwill ich mich auch des Grösseren noch überwinden; undein Sieg soll meiner Vollendung Siegel sein! —
Inzwischen treibe ich noch auf ungewissen Meeren;der Zufall schmeichelt mir, der glattzüngige; vorwärtsund rückwärts schaue ich —, noch schaue ich kein Ende.
Noch kam mir die Stunde meines letzten Kampfesnicht, — oder kommt sie mir wohl eben? Wahrlich,mit tückischer Schönheit schaut mich rings Meer undLeben an!
Oh Nachmittag- meines Lebens! Oh Glück vor
V - J
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