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Also sprach Zarathustra : ein Buch für alle und keinen
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Da sprach es wieder ohne Stimme zu mir:OhZarathustra, wer Berge zu versetzen hat, der versetztauch Thäler und Niederungen.

Und ich antwortete:Noch versetzte mein Wortkeine Berge, und was ich redete, erreichte die Menschennicht. Ich gieng wohl zu den Menschen, aber nochlangte ich nicht bei ihnen an.

Da sprach es wieder ohne Stimme zu mir:Wasweisst du davon! Der Thau fällt auf das Gras, wenndie Nacht am verschwiegensten ist.

Und ich antwortete:sie verspotteten mich, als ichmeinen eigenen Weg fand und gieng; und in Wahrheitzitterten damals meine Füsse.

Und so sprachen sie zu mir: du verlerntest denWeg, nun verlernst du auch das Gehen!

Da sprach es wieder ohne Stimme zu mir:Wasliegt an ihrem Spotte! Du bist Einer, der das Gehorchenverlernt hat: nun sollst du befehlen!

Weisst du nicht, wer Allen am nöthigsten thut?Der Grosses befiehlt.

Grosses vollführen ist schwer: aber das Schwerereist, Grosses befehlen.

Das ist dein Unverzeihlichstes: du hast die Macht,und du willst nicht herrschen.

Und ich antwortete:Mir fehlt des Löwen Stimmezum Befehlen.

Da sprach es wieder wie ein Flüstern zu mir:Die stillsten Worte sind es, welche den Sturmbringen. Gedanken, die mit Taubenfüssen kommen,lenken die Welt.

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