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Also sprach Zarathustra : ein Buch für alle und keinen
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Athem, nie hörte ich solche Stille um mich: alsodass mein Herz erschrak.

Dann sprach es ohne Stimme zu mir:Du weisstes, Zarathustra?

Und ich schrie vor Schrecken bei diesem Flüstern,und das Blut wich aus meinem Gesichte: aber ichschwieg.

Da sprach es abermals ohne Stimme zu mir:Duweisst es, Zarathustra, aber du redest es nicht!

Und ich antwortete endlich gleich einem Trotzigen:

Ja, ich weiss es, aber ich will es nicht reden!

Da sprach es wieder ohne Stimme zu mir:Duwillst nicht, Zarathustra? Ist diess auch wahr? Ver-stecke dich nicht in deinen Trotz!

Und ich weinte und zitterte wie ein Kind undsprach:Ach, ich wollte schon, aber wie kann ich es!Erlass mir Diess nur! Es ist über meine Kraft!

Da sprach es wieder ohne Stimme zu mir:Wasliegt an dir, Zarathustra! Sprich dein Wort und zer-brich!

Und ich antwortete:Ach, ist es mein Wort? Werbin ich? Ich warte des Würdigeren; ich bin nichtwerth, an ihm auch nur zu zerbrechen.

Da sprach es wieder ohne Stimme zu mir:Wasliegt an dir? Du bist mir noch nicht demüthig genug.

Die Demuth hat das härteste Fell.

Und ich antwortete:Was trug nicht schon dasFell meiner Demuth! Am Fusse wohne ich meinerHöhe: wie hoch meine Gipfel sind? Niemand sagte esmir noch. Aber gut kenne ich meine Thäler.

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