nicht, unhold ist mein Geschmack allen diesen Zurück-gezognen.
Und ihr sagt mir, Freunde, dass nicht zu streitensei über Geschmack und Schmecken? Aber alles Lebenist Streit um Geschmack und Schmecken!
Geschmack: das ist Gewicht zugleich und Wag-schale und Wägender; und wehe allem Lebendigen,das ohne Streit um Gewicht und Wagschale undWägende leben wollte!
Wenn er seiner Erhabenheit müde würde, dieserErhabene: dann erst würde seine Schönheit anheben, —und dann erst will ich ihn schmecken und schmackhaftfinden.
Und erst, wenn er sich von sich selber abwendet,wird er über seinen eignen Schatten springen — und,wahrlich! hinein in seine Sonne.
Allzulange sass er im Schatten, die Wangenbleichten dem Büsser des Geistes; fast verhungerte eran seinen Erwartungen.
Verachtung ist noch in seinem Auge; und Ekelbirgt sich an seinem Munde. Zwar ruht er jetzt, aberseine Ruhe hat sich noch nicht in die Sonne gelegt.
Dem Stiere gleich sollte er thun; und sein Glücksollte nach Erde riechen, und nicht nach Verachtungder Erde.
Als weissen Stier möchte ich ihn sehn, wie erschnaubend und brüllend der Pflugschar vorangeht:und sein Gebrüll sollte noch alles Irdische preisen!
Dunkel noch ist sein Antlitz; der Hand Schattenspielt auf ihm. Verschaffet ist noch der Sinn seines Auges.
i/i