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Ihr wart es, ihr Weisesten, die solche Gäste indiesen Nachen setzten und ihnen Prunk und stolze jNamen gaben, — ihr und euer herrschender Wille!
Weiter trägt nun der Fluss euren Nachen: er mussihn tragen. Wenig thut’s, ob die gebrochene Welle| schäumt und zornig dem Kiele widerspricht!
Nicht der Fluss ist eure Gefahr und das Ende euresGuten und Bösen, ihr Weisesten: sondern jener Willeselber, der Wille zur Macht,'— der unerschöpfte zeu-gende Lebens-Wille.
Aber damit ihr mein Wort versteht vom Gutenund Bösen: dazu will ich euch noch mein Wort vomLeben sagen und von der Art alles Lebendigen.
Dem Lebendigen gieng ich nach, ich gieng diegrössten und die kleinsten Wege, dass ich seine Arterkenne.
Mit hundertfachem Spiegel Heng ich noch seinen; Blick auf, wenn ihm der Mund geschlossen war: dasssein Auge mir rede. Und sein Auge redete mir.
Aber, wo ich nur Lebendiges fand; da hörte ichauch die Rede vom Gehorsame. Alles Lebendige ist' ein Gehorchendes.
Und diess ist das Zweite: Dem wird befohlen, dersich nicht selber gehorchen kann. So ist es des Leben- jdigen Art. j
Diess aber ist das Dritte, was ich hörte: dass Be- ifehlen schwerer ist, als Gehorchen. Und nicht nur, !
dass der Befehlende die Last aller Gehorchenden trägt,und dass leicht ihn diese Last zerdrückt: —
Ein Versuch und Wagniss erschien mir in allem
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