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Also sprach Zarathustra : ein Buch für alle und keinen
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Viel Sonnen kreisen im öden Raume: zu Ailem,was dunkel ist, reden sie mit ihrem Lichte, mirschweigen sie.

Oh diess ist die Feindschaft des Lichts gegenLeuchtendes: erbarmungslos wandelt es seine Bahnen.

Unbillig gegen Leuchtendes im tiefsten Herzen,kalt gegen Sonnen, also wandelt jede Sonne.

Einem Sturme gleich fliegen die Sonnen ihreBahnen, das ist ihr Wandeln. f Ihrem unerbittlichenWillen folgen sie, das ist ihre Kälte.

Oh, ihr erst seid es, ihr Dunklen, ihr Nächtigen,die ihr Wärme schafft aus Leuchtendem! Oh, ihr ersttrinkt euch Milch und Labsal aus des Lichtes Eutern!

Ach, Eis ist um mich,- meine Hand verbrennt sichan Eisigem! Ach, Durst ist in mir, der schmachtet nacheurem Durste!

Nacht ist es: ach dass ich Licht sein muss! UndDurst nach Nächtigem! Und Einsamkeit!

Nacht ist es: nun bricht wie ein Born aus mir meinVerlangen, nach Rede verlangt mich.

Nacht ist es: nun reden lauter alle springendenBrunnen. Und auch meine Seele ist ein springenderBrunnen.

Nacht ist es: nun erwachen alle Lieder der

Liebenden. Und auch meine Seele ist das Lied einesLiebenden.

Also sang Zarathustra.

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