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In der Bosheit begegnet sich der Übermüthige mitdem Schwächlinge. Aber sie missverstehen einander.Ich kenne euch.
Ihr dürft nur Feinde haben, die zu hassen sind,aber nicht Feinde zum Verachten. Ihr müsst stolz aufeuern Feind sein: dann sind die Erfolge eures Feindesauch eure Erfolge.
Auflehnung — das ist die Vornehmheit am Sclaven.Eure Vornehmheit sei Gehorsam! Euer Befehlen selbersei ein Gehorchen!
Einem guten Kriegsmanne klingt „du sollst“ an-genehmer als „ich will“. Und Alles, was euch lieb ist,sollt ihr euch erst noch befehlen lassen.
, Eure Liebe zum Leben sei Liebe zu eurer höchstenHoffnung: und eure höchste Hoffnung sei der höchsteGedanke des Lebens!
Euren höchsten Gedanken aber sollt ihr euch vonmir befehlen lassen — und er lautet: der Mensch istEtwas, das überwunden werden soll.
So lebt euer Leben des Gehorsams und desKrieges! Was liegt am Lang-Leben! Welcher Kriegerwill geschont sein!
Ich schone euch nicht, ich liebe euch von Grundaus, meine Brüder im Kriege! —
Also sprach Zarathustra.
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