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Also sprach Zarathustra : ein Buch für alle und keinen
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Euren Feind sollt ihr suchen, euren Krieg solltihr führen, und für eure Gedanken! Und wenn euerGedanke unterliegt, so soll eure Redlichkeit darübernoch Triumph rufen!

1 Ihr sollt den Frieden lieben als Mittel zu neuenKriegen. Und den kurzen Frieden mehr als den langen.

Euch rathe ich nicht zur Arbeit, sondern zumKampfe. Euch rathe ich nicht zum Frieden, sondernzum Siege. Eure Arbeit sei ein Kampf, euer Friedesei ein Sieg!

Man kann nur schweigen und stillsitzen, wenn manPfeil und Bogen hat: sonst schwätzt und zankt man.Euer Friede sei ein Sieg!

Ihr sagt, die gute Sache sei es, die sogar denKrieg heilige? Ich sage euch: der gute Krieg ist es,der jede Sache heiligt.

j Der Krieg und der Muth haben mehr grosse Dingejgethan, als die Nächstenliebe. Nicht euer Mitleiden,' sondern eure Tapferkeif rettete bisher die Verunglückten.

Was ist gut? fragt ihr. Tapfer sein ist gut. Lasstdie kleinen Mädchen reden:gut sein ist, was hübschzugleich und rührend ist.

Man nennt euch herzlos: aber euer Herz ist acht,und ich liebe die Scham eurer Herzlichkeit. Ihr. schämteuch eurer Fluth, und Andre schämen sich ihrer Ebbe.

Ihr seid hässlich? Nun wohlan, meine Brüder! Sonehmt das Erhabne um euch, den Mantel des blässlichen!

Und wenn eure Seele gross wird, so wird sieiibermüthig, und in eurer Erhabenheit ist Bosheit. Ichkenne euch.

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