Vom Krieg und Kriegsvolke.
! Von unsern besten Feinden wollen wir nicht ge-
schont sein, und auch von Denen nicht, welche wirvon Grund aus lieben. So lasst mich denn euch die; Wahrheit sagen!
Meine Brüder im Kriege! Ich liebe euch von Grundaus, ich bin und war Euresgleichen. Und ich bin aucheuer bester Feind. So lasst mich denn euch die Wahr-heit sagen!
Ich weiss um den Hass und Neid eures Herzens.
Ihr seid nicht gross genug, uift Hass und Neid nichti zu kennen. So seid denn gross genug, euch ihrer , nichtJ zu schämen!
Und wenn ihr nicht Heilige der Erkenntniss seinkönnt, so seid mir wenigstens deren Kriegsmänner.
Das sind die Gefährten und Vorläufer solcher Heiligkeit.
Ich sehe viel Soldaten: möchte ich viel Kriegs-männer sehn! „Ein-form“ nennt man’s, was sie tragen:möge es nicht Ein-form sein, was sie damit verstecken!
Ihr sollt mir Solche sein, deren Auge immer nacheinem Feinde sucht — nach eurem Feinde. Und bei Ei-nigen von euch giebt es einen Hass auf den ersten Blick.
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