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Also sprach Zarathustra : ein Buch für alle und keinen
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doch? Er wohnt dem Sitze der Wolken zu nahe: erwartet wohl auf den ersten Blitz?

Als Zarathustra diess gesagt hatte, rief der Jünglingmit heftigen Gebärden:Ja, Zarathustra, du sprichst dieWahrheit. Nach meinem Unter gange verlangte ich,als ich in die Höhe wollte, und du bist der Blitz, aufden ich wartete! Siehe, was bin ich noch, seitdem duuns erschienen bist? Der Neid auf dich ists, der michzerstört hat! So sprach der Jüngling und weintebitterlich. Zarathustra aber legte seinen Arm um ihnund führte ihn mit sich fort.

Und als sie eine Weile mit einander gegangenwaren, hob Zarathustra also an zu sprechen:

Es zerreisst mir das Herz. Besser als deine Wortees sagen, sagt mir dein Auge alle deine Gefahr.

Noch bist du nicht frei, du suchst noch nachFreiheit. Übernächtig machte dich dein Suchen undüberwach.

In die freie Höhe willst du, nach Sternen dürstetdeine Seele. Aber auch deine schlimmen Triebe dürstennach Freiheit.

Deine wilden Hunde wollen in die Freiheit; siebellen vor Lust in ihrem Keller, wenn dein Geist alleGefängnisse zu lösen trachtet.

Noch bist du mir ein Gefangner, der sich Freiheitersinnt: ach, klug wird solchen Gefangnen die Seele,aber auch arglistig und schlecht.

Reinigen muss sich auch nopli der Befreite desGeistes. Ahel Gefängniss und Moder ist noch in ihmzurück: rein muss noch sein Auge werden.

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