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Also sprach Zarathustra : ein Buch für alle und keinen
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; Ja, ich kenne deine Gefahr. Aber bei meiner Liebe

und Hoffnung beschwöre ich dich:' wirf deine Liebe undHoffnung nicht weg!

Edel fühlst du dich noch, und edel fühlen dich auchdie Andern noch, die dir gram sind und böse Blicke. senden. Wisse, dass Allen ein Edler im Wege steht.

Auch den Guten steht ein Edler im Wege: undselbst wenn sie ihn einen Guten nennen, so wollen sie' ihn damit bei Seite bringen.

ij Neues will der Edle schaffen und eine neue Tugend.

Altes will der Gute, und dass Altes erhalten bleibe.

Aber nicht Das ist die Gefahr des Edlen, dass er;! ein Guter werde, sondern ein Frecher, ein Höhnender,j ein A^ernichter.

j! Ach, ich kannte Edle, die verloren ihre höchste

Hoffnung. Und nun verleumdeten sie alle hohen Hoff-nungen.

Nun lebten sie frech in kurzen Lüsten, und über >den Tag hin warfen sie kaum noch Ziele.

Geist ist auch Wollust so sagten sie. Da| zerbrachen ihrem Geiste die Flügel: nun kriecht eri herum und beschmutzt im Nagen.

j Einst dachten sie Helden zu werden: Lüstlinge sind

es jetzt. Ein Gram und ein Grauen ist ihnen der Held,j: Aber bei meiner Liebe und Hoffnung beschwöre

I ich dich: wirf den Helden in deiner Seele nicht weg! ;Halte heilig deine höchste Hoffnung!

Also sprach Zarathustra.

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