nicht ohne Gewalt so einheitlich gruppiren und geben keinklares Bild von den Tendenzen jener angenommenen Mittel-personen. Besonders complicirt wird aber diese ganze An-schauung durch eine Hülfshypothese, die von der Aehnlich-keit des Arrangements, ja selbst der Wendungen in beiden»Excerptensammlungen« ausgeht. Nach ihr erklärt sichdiese Aehnlichkeit aus dem beiden Excerptoren gemein-samen Original, das selbst schon eine Compilation aus ver-schiedenen Werken des Aristoxenus war. Wir zweifelnnicht, dass Aehnlichkeit und Verschiedenheit, Unordnungenund Auslassungen sich am einheitlichsten so erklären lassen,dass als Grundlage jener Schriften zwei von verschiedenenSchülern und zu verschiedenen Lebzeiten des Aristoxenusnachgeschriebene Collegienhefte zu betrachten sind, eineAnsicht, die, wie es scheint, im Wesentlichen auch vonStudemund geteilt wird. Mit Recht ist schon auf dieseWorte hingewiesen worden S. 84, 20: ’TISrj os tic r^opr/östwv dxouovTujv. — Für den engen Kreis der musikalischenTheoretiker und Historiker empfiehlt sich das Marquard’scheBuch noch besonders durch die sorgfältige deutsche Ueber-setzung und den ganzen Zuschnitt des erklärenden Com-mentars, der überall eine ausgezeichnete Vertrautheit mitder antiken und modernen Musiktheorie bekundet. — ZumSchlüsse werden die rhythmischen Fragmente des Aristo-xenus beigefügt, für die teils Marquard, teils Studemundeinige sorgfältige Collationen gemacht haben. p., p
Rohde, Erwin , Ueber Lucians Schrift: Aouzioc'f{ ’Ovoc und ihr Verhältniss zu Lucius von Paträ undden Metamorphosen des Apulejus. Eine literarhistorischeUntersuchung. Leipzig 1869, Engelmann (52 S. 8).
Ebendas. S. 426 f.
Nach den mühseligen Versuchen, die darauf ausgiengen,zwischen den bestimmten Aussagen im Photius und demTon und Gehalt des Lucianeischen V 0vo? eine Brücke zu