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erudit. 1754 Lips. hier osi'paxi ir&irXov spsuxsv zu lesen vor-schlug. — Dass aber das Verbum des Vordersatzes in denZügen xs pr ( v verborgen liege, dies ist eine feine Vermuthungdessen, dem wir die Vulgata ßpsp-ß verdanken: obwohl dieConjectur selbst möglichst ungenügend ist. Die früherenErklärer aber thaten Unrecht, als sie mit der schlechtenConjectur zugleich auch die zu Grunde liegende Idee ver-warfen 2 ). Wenn nämlich Bsfpaxt -ppursv als Anfang desNachsatzes gedacht wird, so ist dies unverständliche xs pljvdie einzige Stätte, aus der wir das leitende Verbum desVordersatzes hervorzaubern können. Mustern wir nun dieBilderreihe, die man auf Wind und Welle am liebsten an-wendet, so kommen wir auch auf das bequeme, Alten undNeuen gleich geläufige Bild der pavt«. Man denke z. B.an Horat. carm. III. 4, 30 insanientem navita Bosporumoder an Simonides Amorg. fr. 7:
(offTrsp ftdWcs aa ttoXXocxtc psv dxpspyjc— — noXXdxi? os pou'vsxai
ßapuxxoTioiai xopacst tpopsupsvvj.
Ich vermuthe also, dass der erste Satz des Danaeliedesin folgender Weise herzustellen sei:
oxs kapvay.i SouSaXs«dvspo? x ’ spdvv/ uysiuvxiv/jöstcrd xs Xtpvoc,
ösi'paxi vjputsv ooB ’ aofavxof oi itapsiai. (So mit Bergk.)xxX.
»Als gegen den kunstvollen Kasten der wehende Windund die bewegte See wüthete, da sank sie nieder vor Furcht,und thränenfeucht waren ihre Wangen.« — Hier habenwir übrigens eine schöne Parallele zu dem famosen siccisoculis bei Horaz lib. I. carm. III. — Zum erlaubten HiatBsipaxt Tjpwrsv vgl. Schneidewin, proleg. in Simon. XLVIII;
2 ) Schneidewin ist der Einzige, der auf dieser Grundlage eineConjectur wagte, raösv für xs pf)v: bevor er nämlich durch jenes an-geblich transitive fjpiTisv irregeführt wurde.