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17 : Abt. 3, Philologica ; Bd. 1 (1910) Gedrucktes und Ungedrucktes aus den Jahren 1866 - 1877
Entstehung
Seite
59
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Nil sine te mei prosunt honores:hunc fidibus novis,

hunc Lesbio sacrare plectro teque tuasque decet sorores.

Nun lese man nach diesen rhetorischen Diastolen: manwird weder den Rhythmus noch Strophe und Gegenstropheherausmerken. So gut ich hier von Strophe reden kann,so gut konnte es auch Dionysius: obwohl weder bei Horaz,noch (wie ich muthmaasse) bei Dionysius die vollständigeStrophe gemeint ist, vielmehr bei ersterem die Worte quidTiridatem terreat unice securus an der ganzen Strophefehlen. Es käme nur darauf an, diese Vermuthung überdie Form des Danaeliedes dadurch zu beweisen, dass wirein Stück desselben (den Anfang) als Schluss der erstenStrophe bezeichneten und diesem ein anderes entgegen-stellten, das mit dem ersten in Responsion stände und so-mit den Schluss der Antistrophe ausmachte. Hierdurchwären auch die Anfänge von Antistrophe und Epode fest-gesetzt.

Bevor wir diesen Gedanken ausführen, bitten wir umetwas Aufmerksamkeit für einige Conjecturen, deren Em-pfehlung es sein möge, dass sie vor dem eben entwickeltenGedanken, somit nicht erst, um ihn in Scene zu setzen, ge-funden sind. Der erste Satz lautet in den bis jetzt ver-glichenen Handschriften also:

ots Xoc'pv«xi sv StzioaXccca

ä'v3ij,oc T3 |j.r ( vkvscuvxiv/jllstaa os Xqxva

osifiari epiirsv (Guelf. epms)

ouV aätav totai (so Parisin. 1741; dotavtrjat Guelf.)Trapstott? dixtpi ts flspas 1 . ßotlXs (so Guelf. u. Par. ßotls

Guelf. a. m. pr.)cittsts (so Guelf.; sonst st~sv-s).

Der abgeschriebene Satz, dessen allgemeine Form dieseist »als Wind und Woge das und das thaten, that sie d. h.Danae das und das« ist vor Allem deshalb dunkel, weil wirzunächst nicht wissen, wo der Nachsatz beginnt. Dennüber die harmlose Einfalt derer, welche übersetzten ,cummare prae terrore concidereP, sind wir schon seit Brunck