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Strophe enthalten, wenn die Schilderung, wie Danae vonWind und Wellen umtobt wird, der Antistrophe auf bewahrtblieb, wenn aber das ganze Gedicht, das Dionysius ab-schrieb , nichts enthielt als ‘r t 81« TisXoqouc: <sspop.sv7| Aavdrjxd? iao-rfi a7tooupo[j.sv/j TUypx?’. Das Lied, wie es erhaltenist, schliesst sich eng und vollständig an dies vorausgeschickteProgramm an: wenn es aber doch einmal unvollständigsein soll, so ist es immer noch wahrscheinlicher, dass dieKlage über die schweren Schicksalsschläge ursprünglichetwas weiter ausgeführt war, als dass das Herumtreiben imMeere noch in einer ganzen Strophe seine Darstellung fand.
Uebrigens, wenn je ein ästhetisches Argument Gewichthat, muß hier gegen Hartung geltend gemacht werden,dass die Klage der Danae mit einem völlig epodischenCharacter abschließt. Diese resignirte Ergebung amSchlüsse, ein Spiegelbild der friedlichen Kindesruhe, er-schöpft gewissermassen die Klage, so dass es sehr schwersein möchte, für die angeblich verlorne Epode Hartungseinen würdigen Gedankeninhalt zu finden. Die Thränen,mit denen Danae ihren Schmerzenserguss einleitet, versiegenallmählich, wie sie das hold schlummernde Kind, ihr Kind,anschaut; das Schlaflied, das sie dem Kinde, dem Meereund ihrem Unheil singt, singt sie zugleich ihrem Schmerze.Indem sie sich aber vertrauensvoll an Zeus wendet, hat sieaufgehört, to:? s«utt ( ? tu yas ecKOOupicjöai. Was will alsoHartung? Eine Epode nach der Epode, etwas Unmögliches.
Die Versuche also, durch die Annahme eines grossemAusfalls zu Anfang oder zu Ende den Worten des Dio-nysius zu ihrem Rechte zu verhelfen, sind bis jetzt miss-lungen: wenn aber Ahrens, im stricten Widerspruch mitDionysius, unser Gedicht zu der fraglichen Gattung derd-'AiXup.A« rechnet, so ist dies eben nicht mehr und nichtweniger als der Ausdruck einer desperaten Stimmung.
Nun muss in diesem Zusammenhänge einmal betontwerden, dass unser Gedicht eben nur ein Fragment ist,wahrscheinlich einem der berühmten simonideischen dpyjvoizugehörig, mit denen es durch seinen schwermüthigen,schliesslich ergebenen Ton eine innere Verwandtschaft hat.