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des S u i d a s selbst. Nach den Untersuchungen O. Schneider’sund C. Wachsmuth’s über die literarhistorischen Artikeldes Suidas ist es allgemein zugestanden, dass Suidas nurein einziges $Verk benutzt und ausgeschrieben hat, denui'vaS TÜlv sv Traioeia ovop.aax<üv des Hesychius Milesius. Ausihm sind alle literarhistorischen Notizen, also auch derTheognisartikel geflossen; wo Suidas etwas Eigenes hinzu-setzt, beweist dies mehr seine Frömmigkeit als seine Ge-lehrsamkeit. Hesychius selbst war Heide und nahm des-halb die Kirchenväter nicht in seinen xava? auf: worübersich Suidas höchlichst beschwert. Wo wir also demHellenenthum feindliche Bemerkungen finden, können sienicht von Hesychius entstammen. Vielmehr führt aucheine gewisse Gleichartigkeit im Loben und Tadeln darauf,dass wir sie alle dem einen Suidas zuschreiben. Manvergleiche:
S. v. np6xXoc — — TTjv [iiapdv xal stpußpiexov aöxou-(Xöiaaav xivVjaa; —
s. v. Aouxiavö? — — ßXaacp7|p.sT xöv Xpiaxöv 6 tt a ix -;x t a p 6 c.
s. v. ’tiLar/Tio: — — faxt xai äkXoc aüxou Xoyoc Ttsplauxoxpaxopoc Xoftaixciu, svapsxoc Ttavu xxX.
s. v. ’hudvvrjj 6 ETtovopaCopsvo? iSxoßsus äviVjXo'pov-—
svapsxa itdvu.
Endlich die Notiz zu Theognis oxi psv ixapaiveasis lypa^eBsopvic aXX’ sv piaip xouxwv TtapsSTtappsvai [xiaplai xaliraiSixol spouxsc xal ä'XXa oaa 6 svapsxoc dxoaxpscpsxai ßioc.
Wenn also Suidas diese Notiz schrieb, so hatte ereinen Cod. vor Augen, der der Gruppe x 1 zugehörte. Dies‘sv u.saoj xouxujv’ verbietet nämlich an eine Handschrift zudenken, die die jxouaa 7xaio:x7) am Schluss enthielt. Denndas Anstössige dieser 140 Verse überwiegt bei weitem dievereinzelten Zweideutigkeiten im Innern der Hauptsamm-lung. Unter ptaplai sind offenbar die Reste einer erotischenElegie gemeint, unter den aXXa o'aa xxX. die Trinklieder.Also war schon im zehnten Jahrhundert die uouaa TtaiSixr)abgefallen; aus demselben Jahrhundert aber ist der Cod.Mutinensis, der sie noch enthält. — Uebrigens macht