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17 : Abt. 3, Philologica ; Bd. 1 (1910) Gedrucktes und Ungedrucktes aus den Jahren 1866 - 1877
Entstehung
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Mit dem Gesagten stimmt auf das Schönste die vor-treffliche Bemerkung 0. Bernhardts S. 26 überein:ne averbis mutandis quidem et versibus vel inserendis velpraetermittendis abstinuerunt illi (er meint die Verfasserder beiden von Stobäus ausgeschriebenen Florilegien: wirsetzen einfach den Stobäus an ihre Stelle), quo sensum adargumenta capitum adcommodarent, was er an einigenVersen des Euripides bewiesen hat.

Die Lesarten, aus welchen Bergk auf die völlige Cor-ruption der Theognishandschrift des Stobäus schloss, habensich als auxoajs.hida\La-a des Stobäus selbst entpuppt. Wasübrig bleibt, das ist wirklich so vortrefflich, dass Bergkauch nicht Anstand genommen hat, es seinem Texte ein-zuverleiben.

So schreibt er V. 651 mit Stobäus xaxa für das über-lieferte xal. V. 175 )(p7) TteviTjv für rp orj xP' r i- V. 177 irac-('dtp dvvjp. für xal yap dvvjp V. 132 etAsH oaoi; für eizkexoxotc, V. 606 uXetv E&eXouaiv s^eiv (Stob. uXsuv) für das hand-schriftliche jzkeiov &x siv e&sl-ov.

Zusammenfassend also bemerke ich, dass Stobäus,wie er seiner Zeit nach unserer Redaction amnächsten steht, auch eine Periode der Theognis-h.andschriften vertritt, die in jeder Beziehungden Vorrang vor unseren Handschriften ver-dient. Anbei 1 hat sich das interessante Faktum ergeben,in welchem Grade Stobäus mit den überlieferten Textenschaltete und waltete, um sie seinen Gedanken gefügig zumachen.

III.

Der Zustand der Theognidea vor der Redaction.

Man begann schon zu Platos Zeiten die Gnomen be-rühmter Dichter zum Schulgebrauch auszuziehen. Isokratesaber kannte ebenso wie Plato und Xenophon einen Theognis,den dies Schicksal noch nicht getroffen hatte. Dem Redactordes fünften Jahrhunderts n. Chr. lag aber jedenfalls der