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Plane die Fragmente zusammenstellte und sich genöthigtsah, alles durch einander zu werfen. Nicht einmal dasGleichartige ist zusammengerückt; vielmehr stehen aujx-TTOxtxa, Trapatverixa, Ipuraxdc, iroXmxa ohne jegliche Scheidungbei einander. Schon hiermit ist der Gedanke zurück-gewiesen, dass unsere Sammlung ein Auszug der echtenTheognidea sei und die ursprüngliche Folge gewahrt habe.Zudem haben wir bestimmte Zeugnisse, nach denen Verseim ursprünglichen Theognis nahe bei einander standen, diein unsrer Sammlung durch grosse Zwischenräume getrenntsind. Nach Xenophon oder, wie Bergk vermuthet, Anti-sthenes bei Stob. 88, 14 begann der echte Theognis mitVersen, die in der S 3 dloge V. 183—88 stehen (Poet. lyr.ed. Bergk III, p. 437). Nach Plat. Meno p. 95 folgtenV. 429—38 kurz auf V. 33 ff.
Auf ein tiefer gehendes Princip, das die sämmtlichenFragmente als geistiges Band zusammenhält, müssen wirverzichten. Vielmehr wollen wir zufrieden sein, wenn sichwenigstens eine äusserliche Verbindung zeigen liesse. Nachder Folge des Alphabets ist unsere Sammlung nicht ge-ordnet: wenngleich der Gedanke nicht ausgeschlossen ist,dass eine der dem Redactor vorliegenden Gnomologien alsogeordnet war. Wenigstens beginnen zahlreiche Paare vonFragmenten mit demselben Anfangsbuchstaben: auch
kommen fast alle Buchstaben des Alphabets in den An-fängen vor. Beide Wahrnehmungen berechtigen aber zukeinem sicheren Schlüsse: es wäre im Gegentheil seltsam,wenn nicht der Zufall Aehnliches hervorgerufen habensollte.
Unsere Sammlung ist also weder nach Gedanken nochnach Buchstaben geordnet. Wohl aber nach Worten. NachStichworten sind die Fragmente an einander gereiht,so dass je zwei Fragmente ein gleiches oder ähnliches Wortgemein haben. Dass sich derartige Verknüpfungen finden,hat schon Welcker anerkannt S. CXI, nur dass er sie nurgelegentlich und zerstreut gelten lässt. Er fügt ein kurzesVerzeichniss solcher Stellen bei, bei denen eine Stich Wort-verbindung in die Augen fällt. Aber der bei weitem grösste