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vorstellbar, der diese Bände ohne mannigfache Anregunglesen könnte, so oft er auch widersprechen wird.
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Die Aufgabe, aus dem Nachlass ein Bild des Gelehrtenund Lehrers erstehen zu lassen, legt sich von selbst indrei Theile auseinander.
I. Es mussten die von Nietzsche selbst veröffentlichten,meist in alten Zeitschriftenbänden verstreuten Abhand-lungen bequem zusammengefasst werden: sie füllen nochnicht einmal einen massigen Band 2 ). Es handelt sichnatürlich um einen unveränderten Neudruck; die Ergebnisseder Fachwissenschaft seit mehr als 40 Jahren in irgendeiner Weise hineinzuarbeiten oder auch nur zu berück-sichtigen, etwa in Form von Anmerkungen und Nach-trägen, musste von vornherein als ein nutz- und aussichts-loses Unterfangen erscheinen (dies war auch Rohde’sAnsicht vgl. Crusius, Erwin Rohde, 1902, S. 286 f. ineinem Briefe an Frau Förster-Nietzsche). Nur wo Druck-fehler, besonders in Zahlen und Citaten, vorzuliegenschienen, wurde verbessert • in seltenen Fällen musste, beimFehlen eines Manuscriptes, zur Conjectur gegriffen werden.Das Baseler Programm 1870, dessen Correctur von einemSchüler besorgt worden war (Briefe Bd. III, 1, S. 107 anRitschl), wimmelt von Druckfehlern: einige Partieen,
welche Collationen enthielten, p. 194 und 199, musstenwegbleiben, da Conjectur selbstverständlich hier aus-geschlossen war. Das p. 199 weggebliebene Verzeichnissder demokritischen .Schriften ist bequem erreichbar, bei-spielsweise in Di eis, Fragmente der Vorsokratiker. —Ausgeschieden aus der Reihe wurde nach reiflicherErwägung allein die Ausgabe des sogenannten certamenHesiodi et Homeri, welche zu Anfang der Acta derRitschl’schen societas steht. Es ist gänzlich ausgeschlossen,dass ausser den Fachmännern im engsten Sinne des Wortes
2 ) Antiquarisch jene Zeitschriftenbände zu bekommen, hält er-fahrungsg'emäss nicht leicht; Separatabdrucke vollends, etwa gar mitDedication, stehen unsinnig hoch im Preis.