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16 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 8 (1911) Der Wille zur Macht : drittes und viertes Buch
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unbescheiden alshöchster Typus und will über Allesnicht nur mitreden, sondern urtheilen. Er fühlt sichDenen überlegen, welcheSchwächen haben: diese

Schwächen sind die Stärken des Instincts, wozuauch der Muth gehört, sich ihrer nicht zu schämen.

Der Gute als Parasit. Er lebt auf Unkosten desLebens: als Weglügner der Realität, als Gegner dergrossen Instinct-Antriebe des Lebens, als Epikureer eineskleinen Glücks, der die grosse Form des Glücks alsunmoralisch ablehnt.

Da er nicht mit Hand anlegt und fortwährend Fehl-griffe und Täuschungen verschuldet, so stört er jedeswirkliche Leben und vergiftet es überhaupt durchseinen Anspruch, etwas Höheres darzustellen. In seinerEinbildung, höher zu sein, lernt er nicht, veränderter sich nicht, sondern nimmt Partei für sich, auchwenn er noch so grosses Malheur hervorgebracht hat.

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A. Er erfindet Handlungen, die es nicht giebt:die unegoistischen, die heiligen;

Vermögen, die es nicht giebt:Seele,Geist,freier Wille;

Wesen, die es nicht giebt:Heilige,Gott,Engel;

eine Ordnung im Geschehen, die es nicht giebt:die sittliche Weltordnung, mit Lohn und Strafe(eine Vernichtung der natürlichen Causalität).

B. Mit diesen Erdichtungen entwerthet eri) die einzigen Handlungen, die egoistischen;i) den Leib;