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16 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 8 (1911) Der Wille zur Macht : drittes und viertes Buch
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z) Die Widerstands-Unfähigkeit: z. B. im Mit-leiden, er giebt nach (nachsichtig,tolerant,er versteht Alles;Friede und den Menschen einWohlgefallen . . .).

3) Er wird geleitet durch alles Leidende und Schlecht-weggekommene er ist instinctiv eine Verschwö-rung gegen die Starken.

4) Er bedarf der grossen Narcotica, wiedasIdeal, dergrosse Mann, derHeld, erschwärmt . . .

5) Die Schwäche, die sich in der Furcht vor Affecten,starkem Willen, vor Ja und Nein äussert: er istliebenswürdig, um nicht feind sein zu müssen,um nicht Partei nehmen zu müssen

6) Die Schwäche, die sich im Nicht-sehen-wollenverräth, überall, wo vielleicht Widerstand nöthigwerden würde (Humanität).

7) Er wird verführt durch alle grossen decadents:dasKreuz, dieLiebe, denHeiligen, dieRein-heit, im Grunde lauter lebensgefährliche Begriffeund Personen.

8) Die intellectuelle Lasterhaftigkeit: Hass aufdie Wahrheit, weil sie keineschönen Gefühle mitsich bringt, Hass auf die Wahrhaftigen

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Der Selbsterhaltungs-Instinct des Guten, dersich die Zukunft der Menschheit opfert: im Grunde wider-strebt er schon der Politik, jeder weiteren Per-spective überhaupt, jedem Suchen, Abenteuern, Un-befriedigt-sein. Er leugnet Ziele, Aufgaben, bei denener nicht zuerst in Betracht kommt. Er ist frech und