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Man hat zwei Denkweisen gegen einander gestellt,wie als ob sie miteinander über die Wahrheit zu streitenhätten: während sie beide nur Sjunptome von Zuständensind, während ihr Kampf das Vorhandensein eines Car-dinal en Lebens-Problems — und nicht eines Philosophen-Problems — beweist. Wohin gehören wir? —
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Christianismi et Buddhismi essentia. —Gemeinsam: der Kampf gegen die feindseligen Gefühle —diese als Quell des Übels erkannt. Das „Glück“: nurals innerlich, — Indifferenz gegen den Anschein undPrunk des Glücks.
Buddhismus: Loskommen-wollen vom Leben, philo-sophische Klarheit: einem hohen Grade von Geistig-keit entsprungen, mitten aus den höheren Ständen.
Christlichkeit: will im Grunde Dasselbe (— schon„die jüdische Kirche“ ist ein de'cadence-Phänomendes Lebens), aber, gemäss einer tiefen Uncultur,ohne Wissen um Das, was man will; hängenbleibend bei der „Seligkeit“ als Ziel . . .
Die kräftigsten Instinkte des Lebens nicht mehr alslustvoll empfunden, vielmehr als Leidens-Ursachen:
für den Buddhisten: insofern diese Instinkte zumHandeln antreiben (das Handeln aber als Unlustgilt . . .);
für den Christen: insofern sie Anlass zu Feind-schaft und Widerspruch geben (das Feind-sein,das Wehe-thun aber als Unlust, als Störung des„Seelen-Friedens“ gilt).