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Die neue Welt-Conception. — Die Weltbesteht; sie ist Nichts, was wird, Nichts, wrns vergeht.Oder vielmehr: sie wird, sie vergeht, aber sie hat nieangefangen zu werden und nie aufgehört zu vergehn,
— sie erhält sich in Beidem . . . Sie lebt von sichselber: ihre Excremente sind ihre Nahrung.
Die Hypothese einer geschaffenen Welt solluns nicht einen Augenblick bekümmern. Der Begriff„schaffen“ ist heute vollkommen undefinirbar, unvoll-ziehbar; bloss ein Wort noch, rudimentär aus Zeiten desAberglaubens; mit einem Wort erklärt man Nichts. Derletzte Versuch, eine Welt, die anfängt, zu concipiren,ist neuerdings mehrfach mit Hülfe einer logischen Pro-cedur gemacht worden — zumeist, wie zu errathen ist,aus einer theologischen Hinterabsicht.
Man hat neuerdings mehrfach in dem Begriff „Zeit-Unendlichkeit der Welt nach hinten“ (regressus ininfinitum ) einen Widerspruch finden wollen: man hatihn selbst gefunden, um den Preis freilich, dabei denKopf mit dem Schwanz zu verwechseln. Nichts kannmich hindern, von diesem Augenblick an rückwärtsrechnend zu sagen „ich werde nie dabei an ein Endekommen“; wie ich vom gleichen Augenblick vorwärtsrechnen kann, in’s Unendliche hinaus. Erst wenn ichden Fehler machen wollte — ich werde mich hüten, eszu thun —, diesen correkten Begriff eines regressus ininfinitum gleichzusetzen mit einem gar nicht voll-ziehbaren Begriff eines endlichen progressus bisjetzt, erst wenn ich die Richtung (vorwärts oder rück-wärts) als logisch indifferent setzte, würde ich den Kopf
— diesen Augenblick — als Schwanz zu fassen be-