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16 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 8 (1911) Der Wille zur Macht : drittes und viertes Buch
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kommen: das bleibe Ihnen überlassen, mein Herr

Dühring! . . .

Ich bin auf diesen Gedanken bei früheren Denkerngestossen: jedesmal war er durch andre Hintergedankenbestimmt ( meistens theologische, zu Gunsten descreator Spiritus ). Wenn die Welt überhaupt erstarren,vertrocknen, absterben, Nichts werden könnte, oderwenn sie einen Gleichgewichtszustand erreichen könnte,oder wenn sie überhaupt irgend ein Ziel hätte, das dieDauer, die Unveränderlichkeit, das Ein-für-alle-Mal insich schlösse (kurz, metaphysisch geredet: wenn dasWerden in das Sein oder ins Nichts münden könnte),so müsste dieser Zustand erreicht sein. Aber er ist nichterreicht: woraus folgt. . . Das ist unsre einzige Gewiss-heit, die wir in den Händen halten, um als Correktivgegen eine grosse Menge an sich möglicher Welt-Hypo-thesen zu dienen. Kann z. B. der Mechanismus derConsequenz eines Finalzustandes nicht entgehen, welcheWilliam Thomson ihm gezogen hat, so ist damit derMechanismus widerlegt.

Wenn die Welt als bestimmte Grösse von Kraftund als bestimmte Zahl von Kraftcentren gedacht werdendarf und jede andre Vorstellung bleibt unbestimmtund folglich unbrauchbar, so folgt daräus, dass sieeine berechenbare Zahl von Combinationen, im grossenWürfelspiel jhres Daseins, durchzumachen hat. In einerunendlichen Zeit würde jede mögliche Combination irgend-wann einmal erreicht sein; mehr noch: sie würde un-endliche Male erreicht sein. Und da zwischen jeder Com-bination und ihrer nächsten Wiederkehr alle überhauptnoch möglichen Combinationen abgelaufen sein müsstenund jede dieser Combinationen die ganze Folge derCombinationen in derselben Reihe bedingt, so wäre da-