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Das Maasslose, Wüste, Asiatische liegt auf seinem Grunde:die Tapferkeit des Griechen besteht im Kampfe mitseinem Asiatismus: die Schönheit ist ihm nicht geschenkt,so wenig als die Logik, als die Natürlichkeit der Sitte,— sie ist erobert, gewolllt, erkämpft — sie ist sein Sieg.“
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Zu den höchsten und erlauchtesten Menschen-Freuden,in denen das Dasein seine eigene Verklärung feiert,kommen, wie billig, nur die Allerseltensten und Best-gerathenen: und auch diese nur, nachdem sie selber undihre Vorfahren ein langes vorbereitendes Leben auf diesesZiel hin, und nicht einmal im Wissen um dieses Ziel,gelebt haben. Dann wohnt ein überströmender Reich-thum vielfältigster Kräfte und zugleich die behendesteMacht eines „freien Wollens“ und herrschaftlichen Ver-fügens in Einem Menschen liebreich bei einander; derGeist ist dann ebenso in den Sinnen heimisch und zuHause, wie die Sinne in dem Geiste zu Hause und heimischsind; und Alles, was nur in diesem sich abspielt, mussauch in jenen ein feines ausserordentliches Glück undSpiel auslösen. Und ebenfalls umgekehrt! — man denkeüber diese Umkehrung bei Gelegenheit von Hafis nach;selbst Goethe, wie sehr auch schon im abgeschwächtenBilde, giebt von diesem Vorgänge eine Ahnung. Es istwahrscheinlich, dass bei solchen vollkommenen und wohl-gerathenen Menschen zuletzt die allersinnlichsten Ver-richtungen von einem Gleichniss-Rausche der höchstenGeistigkeit verklärt werden; sie empfinden an sich eineArt Vergöttlichung des Leibes und sind am ent-ferntesten von der Asketen-Philosophie des Satzes „Gottist ein Geist“: wobei sich klar herausstellt, dass der