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(Aber heute, dank dem oberflächlichen und anmaasslichenGeiste eines Zeitalters, welches an die „Gleichheit allerRechte“ glaubt, ist es dahin gekommen, dass man durch-aus nicht mehr an geistige Sonderrechte und an die Un-mittheilbarkeit der letzten Einsichten glaubt.) Denn jederPhilosoph soll insoweit die Tugend des Erziehers haben,dass er, bevor er zu überzeugen unternimmt, erst ver-stehen muss zu überreden. Ja der Verführer hat vorallem Beweisen zu untergraben und zu erschüttern, vorallem Befehlen und Vorangehn erst zu versuchen, inwie-weit er versteht, auch zu verführen.
2. Aus dem Frühjahr 1887.
302.
Zur Vorrede. Auf Fort Gonzaga, ausserhalb vonMessina. Zustand tiefster Besinnung. Alles gethan, ummich fern zu stellen; weder durch Liebe, noch durch Hassmehr gebunden. Wie an einer alten Festung. Spurenvon Kriegen: auch von Erdbeben. Vergessen.
3. Aus dem Herbst 1888.
303.
Dies Buch wendet sich an Wenige, — an die frei-gewordenen Menschen, denen nichts mehr verbotenist: wir haben Schritt für Schritt das Recht auf allesVerbotene zurückgewonnen.
Den Beweis der erreichten Macht und Selbstgewiss-heit damit geben, dass man sich „zu fürchten verlernt
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