i) Zum Willen zur Macht.
i. Aus dem Herbst 1885.
300.
Der Wille zur Macht.
Versuch einer neuen Auslegung alles Geschehens.
(Vorrede über die drohende „Sinnlosigkeit“. Problemdes Pessimismus.)
Logik — Physik •— Moral — Kunst — Politik.
Für wen diese Auslegung wichtig ist. Neue „Philo-sophen“. Es mag hier und dort einen Solchen geben,der in ähnlicher Weise seine Unabhängigkeit liebt, —aber wir drängen uns nicht zu einander, wir „sehnen“uns nicht nach einander.
301.
Unter dem nicht ungefährlichen Titel „Der Willezur Macht“ soll hiermit eine neue Philosophie, oder, deut-licher geredet, der Versuch einer neuen Auslegungalles Geschehens zu Worte kommen: billigerweise nurvorläufig und versucherisch, nur vorbereitend und vor-fragend, nur „vorspielend“ zu einem Ernste, zu dem eseingeweihter und auserlesener Ohren bedarf, wie es sichübrigens bei Allem, was ein Philosoph öffentlich sagt,von selber versteht, — mindestens verstehen sollte.