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14 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 6 (1904) Unveröffentlichtes aus der Umwerthungszeit : (1882/83 - 1888)
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hat; das Vertrauen zu seinen Instincten eintauschendürfen gegen das Misstrauen und den Verdacht; dassman sich liebt und ehrt in seinem Sinn, in seinemUnsinn noch; ein wenig Hanswurst, ein wenig Gott;kein Düsterling, keine Eule; keine Blindschleiche . . .

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Der Wille zur Macht.

Ein Buch zum Denken, nichts weiter: es gehörtDenen, welchen Denken Vergnügen macht, nichtsweiter . . .

Dass es deutsch geschrieben ist, ist zum Mindestenunzeitgemäss: ich wünschte es französisch geschriebenzu haben, damit es nicht als Bestärkung irgend welcherreichsdeutschen Aspirationen erscheint.

Die Deutschen von heute sind keine Denker mehr:ihnen macht etwas Anderes Vergnügen und Eindruck.

Der Wille zur Macht als Princip wäre ihnen schonverständlich.

Unter Deutschen wird heute gerade am wenigstengedacht. Aber 'wer weiss! Schon in zwei Geschlechternwird man das Opfer der nationalen Machtvergeudung,die Verdummung, nicht mehr nöthig haben.

(Ehedem wünschte ich meinen Zarathustra nichtdeutsch geschrieben zu haben.)