Grausamkeit, sich die schmutzige Entstehungaller der höchsten Dinge einzugestehn.
Versuch, vom Menschen abzusehn und ihn alsPunkt im Werden zu fassen, — nicht Alles auf ihnhin zu construiren.
Zu Gunsten der kleinen, festen, harten Wahr-heiten, — soldatische Strenge, Schlichtheit.
Hohn gegen das Beseligende in den „Wahr-heiten“, ebenso gegen die schöne Form. Religion,Moral und Kunst zur Oberfläche der Dinge.
Metaphysik als im Zusammenhang mit Geister-und Gespenster- Glauben: auch mit der schlechtenInterpretation.
Der Gesichtspunkt des Glücks als schädlich fürdie Wissenschaft.
Woher der Werth der Metaphysik stammt?Aus Irrthümern und Leidenschaften.
Nicht vom Ungewissesten sich abhängenlassen; sich die Schwäche unseres Schliessens ein-gestehn: der Traum. Das starke Gefühl beweistNichts für die Wahrheit des Geglaubten.
Versuch einer Betrachtungsart, in der „Sub-stanz“ und „Freiheit des Willens“ Irrthümer sind:auch das Ich als geworden gedacht. Die Welt alsIrrthum.
Misstrauen gegen die metaphysische Weltwegen der Schwierigkeit der Probleme.
Es hört mit dem Glauben an ewige Grund-wahrheiten alle Ruhe auf, man sorgt nicht mehrüber seine Zukunft hinaus, weil andere Dingedann nöthig sein werden.
Zeitalter der Vergleichung: ein Auswahlen aus denSittlichkeiten. Untergang der niederen Sittlichkeiten.