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14 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 6 (1904) Unveröffentlichtes aus der Umwerthungszeit : (1882/83 - 1888)
Entstehung
Seite
311
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Grausamkeit, sich die schmutzige Entstehungaller der höchsten Dinge einzugestehn.

Versuch, vom Menschen abzusehn und ihn alsPunkt im Werden zu fassen, nicht Alles auf ihnhin zu construiren.

Zu Gunsten der kleinen, festen, harten Wahr-heiten, soldatische Strenge, Schlichtheit.

Hohn gegen das Beseligende in denWahr-heiten, ebenso gegen die schöne Form. Religion,Moral und Kunst zur Oberfläche der Dinge.

Metaphysik als im Zusammenhang mit Geister-und Gespenster- Glauben: auch mit der schlechtenInterpretation.

Der Gesichtspunkt des Glücks als schädlich fürdie Wissenschaft.

Woher der Werth der Metaphysik stammt?Aus Irrthümern und Leidenschaften.

Nicht vom Ungewissesten sich abhängenlassen; sich die Schwäche unseres Schliessens ein-gestehn: der Traum. Das starke Gefühl beweistNichts für die Wahrheit des Geglaubten.

Versuch einer Betrachtungsart, in derSub-stanz undFreiheit des Willens Irrthümer sind:auch das Ich als geworden gedacht. Die Welt alsIrrthum.

Misstrauen gegen die metaphysische Weltwegen der Schwierigkeit der Probleme.

Es hört mit dem Glauben an ewige Grund-wahrheiten alle Ruhe auf, man sorgt nicht mehrüber seine Zukunft hinaus, weil andere Dingedann nöthig sein werden.

Zeitalter der Vergleichung: ein Auswahlen aus denSittlichkeiten. Untergang der niederen Sittlichkeiten.