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8. Der Reiche, der Alles weggegeben und Jedenfragt: „Bei dir ist irgend ein Überfluss? Gieb mir davon!“— als Bettler.
9. Die Könige, der Herrschaft entsagend: „Wir
suchen Den, der würdiger ist zu herrschen!“ — Gegendie „Gleichheit“: es fehlt der grosse Mensch und
folglich die Ehrfurcht.
10. Der Schauspieler des Glücks.
11. Der pessimistische Wahrsager, welcherüberall die Müdigkeit spürt.
12. Der Narr der grossen Stadt.
13. Der Jüngling vom Berge.
14. Das Weib (sucht den Mann).
15. Der neidische abgemagerte Arbeiter undStreber.
16. Die Guten
17. Die Frommen und ihr Wahn: „Für Gott“
18. Die „Für-sich’s“ und das ist mein „Für-mich“.
Heiligen
107.
„Dies nun, oh Zarathustra, ist dein Elend! Täuschedich nicht: der Anblick der Vielen machte dich düster,weil sie bescheiden und niedrig sind. Aber die Einsamensind viel mehr missrathen.“
Dagegen führt Zarathustra die Gründe an:
1. vom grossen Fehlgriff des Mitleidens, — man hatalles Schwache, Leidende erhalten.
2. Man hat „gleich und gleich“ gelehrt und dadurchdie Einsiedler um das gute Gewissen gebracht, — zurHeuchelei genöthigt und zum Kriechen.