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3. Die herrschenden Stände haben den Glauben anden höheren Menschen schlecht repräsentirt, zum Theilvernichtet.
4. Das ungeheure Reich des Hässlichen, wo derPöbel herrscht: da kleidet sich die vornehmste Seele inLumpen und will lieber noch die Hässlichkeit übertreiben.
5. Es fehlt alle Erziehung für sie; sie müssen sichverpanzern und entstellen, um etwas von sich zu retten.
In Summa: der Nothschrei des höheren Menschenan Zarathustra. Zarathustra ermahnt sie zur Geduld,schaudert selber über sich: „es ist Nichts, was ich nichtselber erlebt habe!“, vertröstet sich auf seine Glückseligenund begreift: „es ist höchste Zeit“. Unmuth ausbrechendund Hohn über seine Hoffnungen in Betreff der Glück-seligen. „Du willst uns nicht helfen? Verhilf uns zu einergrossen Rache! Du bist hart gegen die Unglücklichen!“— Sie ziehn ab.
Misstrauen und Angst bei Zarathustra zurückge-blieben. Er sendet die Tliiere aus.
108.
Der Warner: „Zarathustra! Es ist Alles bereit zuGrunde zu gehn. Rede den Deinen zu, sich zu rettenund ihre selbstgenugsame Einsamkeit aufzugeben.“
Zarathustra: „Man versammle mir die Meinen
und lasse Herolde rufen, dass sie kommen zum grossenMittage.“
109.
Der Siegeszug:
Chor der Gottlosen (Überwindung der Kirchen).Chor der Redlichen (Überwindung der moralischenTartüfferie).