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14 : Abth. 2, Nachgelassene Werke ; Bd. 6 (1904) Unveröffentlichtes aus der Umwerthungszeit : (1882/83 - 1888)
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den Jüdinnen giebt es allerliebste Schwätzel-Weiber:das Muster davon, ganz in Goethische Spitzen undSelbstgefälligkeiten gewickelt, war die Rahel. Eine Russinhat gewöhnlich Etwas erlebt, bisweilen Etwas gedacht.Engländerinnen wissen auf die weiblichste und himm-lischeste Weise zu erröthen, beinahe ohne Grund, gleichden Engeln: kurz, man kommt nicht zu Ende, wennman die Nützlichkeit des Weibes Etwas, woran alleWelt glaubt, erst noch nach dem Vorbilde der eng-lischen titilitarians steif und standhaft beweisen wollte.

484.

Was, nach Baudelaire, am Weibe bezaubert und dieSchönheit ausmacht: ,,1air blase, lair ennuye, lairevapore, lair impudent, lair froid, lair de regarder endedans, lair de domination, lair de volonte, lair mechant,lair malade, lair chat, enfantillage, nonchalance etmalice melees.

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Dass man liebt (verzeiht, nachsieht u. s. w.), weilman nicht stark, fest genug ist, feind zu sein, wehe zuthun durch seine Feindschaft, dass man lieber liebtals gerecht-neutral bleibt, 'weil es uns zu kalt und un-heimlich wird, so allein stehn zu bleiben, dass manlieber die Entehrung erträgt als Jemandem böse zusein, sehr weiblich!

486.

In der meisten Liebe giebt es Einen, der spielt, undEinen, der mit sich spielen lässt: Amor ist vor Allemein kleiner Theater-Regisseur.