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den Jüdinnen giebt es allerliebste Schwätzel-Weiber:das Muster davon, ganz in Goethische Spitzen undSelbstgefälligkeiten gewickelt, war die Rahel. Eine Russinhat gewöhnlich Etwas erlebt, bisweilen Etwas gedacht.Engländerinnen wissen auf die weiblichste und himm-lischeste Weise zu erröthen, beinahe ohne Grund, gleichden Engeln: — kurz, man kommt nicht zu Ende, wennman die Nützlichkeit des Weibes — Etwas, woran alleWelt glaubt, — erst noch nach dem Vorbilde der eng-lischen titilitarians steif und standhaft beweisen wollte.
484.
Was, nach Baudelaire, am Weibe bezaubert und dieSchönheit ausmacht: ,,1’air blase, l’air ennuye, l’airevapore, l’air impudent, l’air froid, l’air de regarder endedans, l’air de domination, l’air de volonte, l’air mechant,l’air malade, l’air chat, enfantillage, nonchalance etmalice melees.“
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Dass man liebt (verzeiht, nachsieht u. s. w.), weilman nicht stark, fest genug ist, feind zu sein, wehe zuthun durch seine Feindschaft, — dass man lieber liebtals gerecht-neutral bleibt, 'weil es uns zu kalt und un-heimlich wird, so allein stehn zu bleiben, — dass manlieber die Entehrung erträgt als Jemandem böse zusein, — sehr weiblich!
486.
In der meisten Liebe giebt es Einen, der spielt, undEinen, der mit sich spielen lässt: Amor ist vor Allemein kleiner Theater-Regisseur.