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474 -
Die Weiber sind (obschon die angezüchtete Scham-haftigkeit ihnen selber daraus ein Geheimniss macht) vielsinnlicher als die Männer: für die es zuletzt wichtigereFunctionen giebt als die geschlechtliche. Aber wennsich ein schöner Mann einem Weibe nähert — Weibersind überhaupt unfähig, sich ein Verhältniss zwischenMann und Weib zu denken, das nicht eine Spannung derGeschlechtlichkeit mit sich brächte.
475 -
Die Gegensätze sich paarend in Mann und Weibzur Zeugung von etwas Drittem — Genesis der Werkedes Genie’s!
476.
Zum Weibe redet man nicht von Wahrhaftigkeit.„Gieb dich, wie du bist“ bedeutet zum Weibe geredetbeinahe das Gegentheil von Dem, was es als Aufforde-rung an den Mann bedeutet.
477 -
Der Mangel an Philologie: man verwechselt bestän-dig die Erklärung mit dem Text, —■ und was für eine„Erklärung“!
Frauen, stark gerathen, von altem Schrot und Korn,mit dem Temperament einer Kuh, denen selbst Unfällewenig anhaben: aber sie nennen es ihr „Gottvertrauen“!— Sie merken Nichts davon, dass ihr „Gottvertrauen“nur der Ausdruck ihrer starken und sicheren Gesammt-verfassung ist, — eine Formulirung, keine Ursache . . .